Aquilonier
"Ich habe Aquilonien in den Händen eines Schweins wie dir vorgefunden - einem der seine Vorfahren über tausend Jahre zurückverfolgen kann. Das Land war zerrissen durch die Kriege der Barone und durch das Volk ging ein Aufschrei gegen die Unterdrückung und die Steuern. Heutzutage traut sich kein einziger Adliger mehr auch nur einen meines Volkes zu bedrohen und die Steuern sind geringer als irgendwosonst in der Welt."
The Scarlet Citadel, Robert E. Howard

Merkmale
Aquilonier sind groß, dennoch schießen sie nicht über 2 Meter hinaus. Jene, dagegen die in Landwirtschaft und Ackerbau tätig sind, sind eher schwach und klapprig. Obwohl dies auch für einige Städtebewohner zu trifft, diese sind merklich übergewichtig („So nun haben mir die fetten Händler von Tarantia auch die letzte Münze von mir ergattert“ - Aquilonianische Erzählung. Die Körperliche Beschaffenheit eines Aquilonier ist abhängig von der Gegend in der er wohnt.
Wirtschaft
Die Aquilonier haben sich Handel und eine eigene Währung aufgebaut – die Luna. Sie hat einen sehr guten Wert, seit dem sie im ganzen Kontinent als Einheitswährung akzeptiert wurde.
Militär
Das Heer von Aquilonia besteht lediglich aus einer Art Königselite. Es gibt kein stehendes Heer. Diese Armee besteht aus verschiedenen Kämpfern der zahlreichen Provinzen. Ritter, Speerträger und Bogenschützen bilden die Infantarie. Die Leibgarde des Königs nennt sich Black Dragon und ist eine elitäre Kommandoeinheit unter dem Kommando des Herrschenden.
Religion
Als Religion wird die halb offizielle Staatsreligion Mitra anerkannt. Aber auch andere Glaubensrichtungen existieren, so zum Beispiel die Anhängerschaft der Asura. Die Priester der Asura sind derzeit sehr beliebt beim König, da sie ihn gegen einfallende Nemedianer geholfen haben.
Wählbare Klassen
Beschreibung
Die Aquilonier sind Menschen zerstritten hinter einer Mauer von Einheit und bedroht hinter einem Mantel der Dominanz. Ihr Königreich, die sogenannte Blume des Westens, ist das unvergleichliche Juwel von Hyboria. Es ist ein Land voll wohlhabender Städte, großem Reichtum, erleuchteter Kultur, mit einer vom König verordneten religiösen Freiheit, in dem kein Glauben unterdrückt wird. Doch trotz all der beneidenswerten Glorie des Königreichs und gegen die Handlungen seines beliebten Monarchen, König Conan I, ist es auch ein Land wo Kulturen aufeinandertreffen und das Chaos der Unruhen immer die Bevölkerung bedrohen.
In Age of Conan: Hyborian Adventures ist es ein vielfältiges Erlebnis einen Aquilonier zu spielen. Irgendwo zwischen den Cimmeriern und den Stygiern liegend, verteilt auf verschiedenen Ebenen, ist der Aquilonier die perfekte Rolle für Jemanden, der gerne einen Charakter rollenspielen will, der nicht so viele Stereotypen mit sich bringt wie manche der anderen Rassen sie oft verkörpern. Es ist leicht die Parallelen zwischen den Aquiloniern und den Römern zu ziehen, vor allem weil beide Völker für ihre hochkulturelle Gesellschaft bekannt sind, in der Struktur sehr hoch gehalten wird. Vielleicht ist es gerade deswegen so aufregend einen Aquilonier zu wählen und ihn oder sie durch die extremen Situationen des Lebens zu führen. Es mag leicht sein einen kampferprobten Cimmerier oder einen schlauen Stygier zu spielen, aber das gleiche mit einem Aquilonier zu machen, kann neue ungeahnte faszinierende Wege eröffnen seinen Charakter zu formen.
Aquilonier wissen heute, so wie sie es immer taten, das ihre Grenzen nicht sicher oder verschlossen sind. Konflikte mit anderen Nationen ziehen sich durch Aquiloniens Historie, mit immer häufiger werdenden Pictenüberfällen und der Feindseligkeit zwischen den Aquiloniern und den Nemediern, die nun schon viele Dekaden zurückreicht. Da das Königreich sich aus so vielen eroberten, unterworfenen und verbündeten Nationen zusammensetzt, erwarten Aquilonier auch immer ein gewisses Maß an Spannungen innerhalb ihres eigenen Landes. In der Vergangenheit haben Emporkömmlinge auf den Thron Armeen aufgestellt und sind auf die Haupstadt Tarantia marschiert; die Menschen der Nation wurden dabei in periodisch wiederkehrende Bürgerkriege getrieben. Während die Nation an sich vorgeblich friedlich ist, so haben die Aquilonier sich daran gewöhnt ein gewisses Maß an Blutvergießen um ihren Thron und Fragen der Herrschaft zu erwarten.
Trotz all der Probleme epischen Ausmaßes sind die Menschen des größten Königreichs der Welt kultiviert und gebildet, mehr als alle anderen Nationen von ihren Bürgern behaupten können. Gelehrte sind genauso respektiert wie Soldaten und Sklaverei - dort wo sie praktiziert wird - ist bei weitem nicht so hart wie die Knechtschaft, die es in anderen Ländern gibt. Lebensqualität ist sehr wichtig für die Aquilonier.
Aquilonische Kämpfer sind diszipliniert und robust, oft mehr Soldat als Krieger. Die Menschen schätzen Kampfeskunst und verehren Jeden, der gegen die vielen Feinde der Nation steht, besonders die verhassten Picten. Aquilonier schätzen außerdem Meinungsfreiheit und Unabhängigkeit, so erhalten jene, die ihren Lebensunterhalt vollständig selbstbewältigen, häufig den Respekt der Anderen. Hexerei ist verteufelt als der Weg der bösen Menschen, aber Priester des Mitra üben ihre ganz eigene Form von Magie aus und verdienen sich viel Anerkennung bei all den Anhängern, die an das Licht und die Gnade des wahren Gottes glauben.
Aufgrund ihrer Robustheit kombiniert mit ihrer ausgeprägten Disziplin sind Aquilonier großartige Soldaten und sie können den Pfad des Wächters, des Dunklen Templers und des Eroberers beschreiten. Auch wenn Aquilonier keine Magier werden können, so folgen doch viele den höheren Mächtern der Priesterschaft, um später Priester des Mitra oder ein Druide des Sturms zu werden. Aquilonier haben auch bewiesen, dass sie zu guten Schurken taugen und in die Reihen der Assassinen, der Barbaren oder der Waldläufer aufsteigen können. Zusammengefasst, ein Aquilonier wird einem viele Möglichkeiten bieten, während man durch Hyboria reist. |